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Transformationen

Da die Probleme recht ähnlich sind, können diese jeweils durch die Wahl geeigneter Nebenbedingungen ineinander überführt werden. Die konkrete Form der Überführung wäre mit Mitteln der Graphentheorie leichter zu beschreiben; es wurde aber darauf verzichtet, damit keine Abhängigkeit von einer speziellen Form der Modellierung entsteht:

Parallel abzuhaltende Stunden im STP und das UTP:
Das UTP kann leicht als STP mit der zusätzlichen Nebenbedingung formuliert werden, daß bestimmte Stunden gleichzeitig stattfinden müssen. Hierzu erzeugt man für jedes Curriculum eine Klasse und soviele Lehrer, wie dieses Kurse hat. Für jeden Kurs in jedem Curriculum fügt man eine Stunde dieser Klasse mit einem der Lehrer hinzu und verlangt, daß alle zu einem Kurs gehörigen Stunden gleichzeitig stattfinden müssen. Offenbar ergibt somit ein Stundenplan für dieses spezielle STP eine Lösung des zugehörigen UTPs.

Festlegungen und Abwesenheitszeiten:
Sind einzelne Termine vor Begin der Verteilung festgelegt worden, so kann man dies, sofern nicht zusätzlich die Lehrerverteilung erstellt werden soll, mit Hilfe von Abwesenheitszeiten modellieren, indem man die betroffenen Objekte als für diese Zeit abwesend deklariert und die entsprechenden Stunden nach der übrigen Erstellung einfügt.

Nicht-Gleichzeitigkeits-Bedingungen beim STP und das UTP:
Eine Differenzierung (z.B. bestehend aus zwei Lehrern und einer Klasse) könnte man auch auf dem Wege modellieren, daß man eine normale Stunde für einen Lehrer und die Klasse einplant und von dieser verlangt, daß sie zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet als sämtliche Stunden des anderen Lehrers. Nimmt man aber eine Instanz des UTP und wählt ein STP, das für jeden Kurs des UTP einen Lehrer, eine Klasse und eine von diesen abzuhaltende Schulstunde enthält, und verlangt, daß zwei dieser Stunden genau dann nicht gleichzeitig abzuhalten sind, wenn die entsprechenden Kurse im selben Curriculum auftreten, so bildet eine Lösung dieses STP offenbar eine des UTPs.



(c) Martin Loehnertz 1999